02.11.
12:10 - 12:59
naheTV Infotext
Aktuelles aus der Region, Programm, Wetter und mehr in unserem Infotext.
Produzent:
13:00 - 13:09
Das Verfassen und Veröffentlichen von Romanen Wie wird man Autor?
Wie ist es so, an einem Roman zu schreiben? Und wie veröffentlicht man einen Roman? All dem geht Praktikant Daniel Scheib in einem zehnminütigem Beitrag auf den Grund.
Produzent: Daniel Scheib, 56288 Kastellaun
Sendeverantwortlich: Daniel Scheib, 56288 Kastellaun
13:10 - 13:51
Zwischen den Zeilen - Literaturmagazin Walter Karbach
Zwischen den Zeilen ist ein Literaturmagazin im Offenen Kanal. In dieser Folge ist der Autor Walter Karbach in der Stadtbibliothek Koblenz zu Gast. Die Moderation übernimmt Monika Böss. Die Aufzeichnung fand am 11.2.2026 statt.
Zwischen den Zeilen ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) Rheinland Pfalz und dem Bildungszentrum BürgerMedien e.V. Es ist auch ein Ausbildungsprojekt. Junge Menschen, die in den Offenen Kanälen ihre Ausbildung absolvieren, und Mitarbeiter*innen im freiwilligen sozialen Jahr produzieren gemeinsam dieses Magazin.
Produzent: Lena Brunke, 56077 Koblenz
Sendeverantwortlich: Lena Brunke, 56077 Koblenz
13:52 - 13:59
Weinfeste an der Mosel Bernkastel-Kues und Winningen
Impressionen der Weinfeste in Winningen und Bernkastel-Kues - jeweils am ersten September-Wochenende.
Ein Höhepunkt dabei ist eines der größten Feuerwerke in Rheinland-Pfalz.
Produzent: Timo Fledie, 56330 Kobern-Gondorf
Sendeverantwortlich: Timo Fledie, 56330 Kobern-Gondorf
14:00 - 14:08
OB: direkt Oktober 2026 Unsere Fragen an den Oberbürgermeister
Der Oberbürgermeister von Bad Kreuznach, Emanuel Letz war im Oktober wieder bei naheTV zu Besuch und hat sich unseren Fragen rund um das Stadtgeschehen in Bad Kreuznach gestellt. Die Themen waren: das bundesweite Alkoholverbot an Bahnhöfen, Bad Kreuznach bei Konferenz des Internationalen Netzwerks der Michelin-Städte, Jüdisches Leben in Bad Kreuznach, Ochsenbrücke Kreuznach sowie die Millioneninvestitionen der Gewobau bis 2030.
Produzent: Marvin Jung, 55263 Wackernheim
Sendeverantwortlich: Marvin Jung, 55263 Wackernheim
14:09 - 14:28
kreuznach leuchtet!
Unter diesem Motto fand auch in diesem Jahr wieder ein wahres Lichterfest statt.
Musik, Gesang, Glühwein und tolle Illuminationen, lockten viele Besucher an die einzelnen Veranstaltungspunkte in der Stadt.
Für alle, die nicht dabei sein konnten, aber auch diejenigen, die die besondere Stimmung noch einmal nachempfinden wollen, hat sich das Team von naheTV vor Ort für Sie umgeschaut, um dieses Erlebnis noch einmal zu transportieren.
Produzent: Gerhard Kron, 55444 Dörrebach
Sendeverantwortlich: Gerhard Kron, 55444 Dörrebach
14:29 - 14:34
Mittelaltermarkt in Meisenheim am Glan Ausschnitte vom Mittelaltermarkt in Meisenheim am Glan
Mittelalterlicher Markt mit altem Handwerk Gaukler Gesang und Tanz
Produzent: Edgar Conrad, 67821 Alsenz
Sendeverantwortlich: Edgar Conrad, 67821 Alsenz
14:35 - 14:59
music! mit Alles Im Grünen Bereich
"Alles in Grünen Bereich"
Das ist der Name der fünf-köpfigen Band aus Bad Kreuznach. Mit ihren selbstgeschrieben, deutschen Songs rockten sie das Studio. Wie die Band sich zusammengetan und was es mit den Liedern auf sich hat erfahrt ihr in der Sendung.
Produzent: Tamara Poppitz, Rüdesheim
Sendeverantwortlich: Tamara Poppitz, Rüdesheim
15:00 - 15:21
Wenn auch im Hunsück der Sommer zu Ende geht Krumbeer-Ernte für Kids und deren Eltern
Auch Im Spätsommer gibt es auf den Wiesen und Feldern viel zu tun.
Auf den Wiesen wird das zweite Mal gemäht und das sog. Grummet geerntet. Auf den inzwischen goldbraunen Feldern rücken Mähdrescher zur Getreideernte an.
Die neue Mähdreschergeneration mit ihrer imposanten Größe und imponierenden Schnittbreite ziehen ihre Bahnen über die Felder und verschwinden dabei je nach Getreideart zeitweilig im aufgewirbelten Staub, was besonders gut im Gegenlicht aussieht.
Das geerntete Stroh wird beim Mähen vorerst auf die Äcker geblasen, wo es dann später ebenfalls maschinell zusammengerecht und zu Strohballen gepresst wird.
Nach dem Abernten der Kornfelder steht das Einbringen der Feldfrüchte an. Der Nierekumer Heckeschlupper TV war bei der Krumbeer-Ernte für Kids und deren Eltern in Reich dabei und beobachtete die Jungen und Mädchen, wie sie - so ein bisschen wie früher - die Kartoffeln von Hand einsammelten.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
15:22 - 15:25
Der Rhythmus der Felder
Manche Naturschauspiele sind nur deshalb unspektakulär, weil man sie aus der normalen Sicht eines Menschen gar nicht wahrnimmt. Ändert man jedoch die Perspektive - z. B. durch den Einsatz einer Drohne - so ändern sich für die Augen die Dinge selbst. Sogar der Wind wird sichtbar, indem er die Ähren in einem Kornfeld hin und her tanzen lässt und dabei bezaubernde Muster in den Acker zeichnet, die sich im Rhythmus der Musik zu bewegen scheinen.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
15:26 - 15:45
Kürbis, Krumbeere und Finsel Herbstmarkt in Simmern
Rund um den Schinderhannesturm in der Simmerner Innenstadt öffnete am dritten Septembersonntag der Herbstmarkt seine Pforten unter dem Motto "Maje, gucke, kaafe". Angeboten werden regionale Produkte wie Äpfel, Kartoffeln oder herbstliche Dekos, Honig und Marmelade, Naturfasern, Öle oder Seifen. Auch wenn nicht alles reibungslos funktionierte und die eine oder andere betagte Gerätschaft den Geist aufgab, so waren doch viele fleißige Hände im Einsatz, um Pellkartoffeln aus dem "Krumbeeerdämper" zu handgeschnittenen Bratkartoffeln zu veredeln und zusammen mit (Blutwurst-) Finsel als typische Hunsrücker Hausmannskost zu servieren. Eigentlich ein leckeres "Arme-Leute-Essen", das heute nur noch selten hergestellt wird und als Delikatesse gilt, die allerdings aufgrund der Zutaten nicht jedem schmeckt. Aber man konnte ja ausweichen auf Reibekuchen oder Bratwurst, Käse oder Wurst vom Direktvermarkter, Wein oder Federweißer - es musste niemand hungern oder dürsten. Bei milden Temperaturen bei Kaffee und Kuchen und/oder einem guten Glas Wein konnte man draußen im Freien einen gemütlichen Nachmittag in angenehmem Ambiente verbringen und - untermalt mit flotten Weisen der Simmerner Stadtkapelle SIMfonica - den Siemerscher Herbstmarkt genießen. Der Besucher/die Besucherin mit dem wohl längsten "Anfahrweg" war sicherlich ein sog. Taubenschwänzchen - ein Schmetterling, dessen Flugmanöver aber eher an einen Kolibri erinnern. Seine Heimat ist eigentlich der Mittelmeerraum, aber im Zuge der Klimaerwärmung ist das Taubenschwänzchen immer öfters auch in unseren nördlicheren Gefilden zu beobachten.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
15:46 - 15:55
Der Hunsrück - unsere Heimat
Begleiten Sie uns auf einem kurzen Spaziergang durch Feld und Flur, der Natur und zu einigen Sehenswürdigkeiten in unserer Heimat des Nierekumer Heckeschlupper TV - dem Hunsrück.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
15:56 - 15:59
Wenn der Himmel leuchtet spektakuläre Sonnenuntergänge
Jeder kennt ihn, alle haben ihn schon einmal gesehen, er ist so alltäglich wie faszinierend, der
Sonnenuntergang. Das Naturschauspiel bewegt und berührt, ist oft unglaublich schön, manchmal auch
kitschig-bunt. Und dennoch bzw. gerade deshalb befeuert er den Wunsch, immer wieder fotografiert und
damit festgehalten zu werden.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein schönes Naturereignis das Wohlbefinden fördert und die
Lebenszufriedenheit erhöhen kann, vielleicht ist das der Grund, warum Sonnenuntergänge faszinieren.
Er ist, wenn Sie wollen, geradezu eine Metapher für die Endlichkeit des Daseins, wenn die Sonne
langsam hinter dem Horizont versinkt und die letzten Sonnenstrahlen erlöschen und somit den Übergang
von einem Tag zu einer Nacht anzeigen. Die Sonne kann stundenlang tagsüber unser Leben bestimmen,
der Sonnenuntergang zeigt in wenigen Minuten, wie schnell sich die Welt verändert und wie wenig daran
zu ändern ist.
Je nach Wetterlage kann das Versinken der Sonne mit einem beeindruckenden Farbenspiel verbunden
sein, das manchmal nicht nur im Abendrot erstrahlt, sondern auch gelbe, violette oder gar grüne Farbtöne
hervorbringt.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
16:00 - 16:28
Roeser zu Gast in Simmern eine Partnerstadt aus Luxemburg stellt sich vor.
Der letzte Sonntag der diesjährigen Heimat Europa Filmfestspiele in Simmern war der luxemburgischen Partnerstadt Roeser gewidmet. Nach der Aufführung des Spielfilms "Terre Rouge - Topographie du Poète" zeigt der lokale Videoverein aus Roeser zwei ihrer Kurzfilme, die in den letzten Jahren entstanden sind und Themen aus Roeser und Umgebung behandeln. Die Videoamateure aus Luxemburg halten so ihre Heimat im Bild lebendig - ähnlich wie der Nierekumer Heckeschlupper TV das hier im Hunsrück versucht. Im Anschluss an die Filmvorführungen erfreute der Gesangverein Chorale Ste Cécile Roeser-Crauthem mit ihrem beschwingten Repertoire unter der Leitung von Madame Sylvie Serra-Jacobs die zahlreichen Gäste im vollbesetzten Raum 9 des Pro-Winzkinos Simmern.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
16:29 - 17:36
Die Sponheimer Stationentheater rund um die Kastellauner Burg
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts ist der Hunsrück ein politisches Pulverfass. Die Grafen von Sponheim kontrollieren große Teile des Landes zwischen Mosel und Nahe, ihre Burgen sind Machtdemonstrationen und Schutzräume gleichermaßen. Doch der Trierer Kurfürst Balduin von Luxemburg treibt seine Expansionen voran. Dabei geraten nicht nur sponheimische Besitzungen ins Visier, auch die Burg Waldeck und die Burg Eltz werden bedroht. Wer diese Schlüsselpositionen hält, bestimmt die Spielregeln der Region.
In dieser von Gewalt und Machtkalkül geprägten Welt übernimmt nach dem frühen Tod ihres Mannes im Jahr 1324 die junge Loretta von Sponheim die Regentschaft für ihren noch minderjährigen Sohn. 1331 endet Lorettas Regentschaft. Nach einer Sühnefahrt zum Papst in Avignon und der Aufhebung des Kirchenbanns übergibt sie die Macht an ihren nun mündigen Sohn Johann III und zieht sich auf ihren Witwensitz, der Frauenburg bei Birkenfeld zurück.
Und genau hier setzt das Theaterstück von Hotte Schneider an. Auf Einladung Elisabeths von Valkenburg, der Gattin des Kastellauner Grafen Simon II von Sponheim, wird Lorettas Besuch an diesem Tag in Kastellaun erwartet.
Die SPONHEIMER spielen an einem einzigen Tag des Jahres 1331, verteilt auf mehrere Stationen in der Altstadt und natürlich auf der Burg selbst. Zuschauer und teilweise die Schauspieler bewegen sich durch historische Räume, werden Teil der Handlung und spüren, wie nah Bedrohung, Diplomatie und Hoffnung beieinanderliegen - ein sehenswertes Spektakel, das im Jahr 2027 wiederholt werden wird (Quelle: Programmheft)
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
17:37 - 17:57
Kirchen im Hunsrück Kisselbach Laubach Schnorbach Rheinböllen
Die Vorgeschichte der katholischen Kirche St. Apollonia in Kisselbach reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Damals besaß Kisselbach bereits eine eigene Kapelle. Doch im Laufe der Zeit wurde das Gebäude immer baufälliger. Feuchtigkeit drang ein, der Fußboden blieb nass, und auch das Fundament bereitete Sorgen. Eine neue Kirche wurde dringend benötigt. Ihren Namen trägt die Kirche nach der heiligen Apollonia. Sie gilt als Schutzpatronin bei Zahnschmerzen und wird in der christlichen Kunst häufig mit einer Zange dargestellt. Auch die Innenausstattung erzählt Geschichte. Teile der Altäre stammen noch aus der älteren Kirche. In den Jahren 1963 und 1964 wurde das Gotteshaus grundlegend renoviert. Dabei veränderte sich auch sein Erscheinungsbild. Die Säulen und die frühere Decke wurden entfernt. Aus der ursprünglich dreischiffigen Basilika entstand der heutige einschiffige Kirchenraum.
Die evangelische Kirche Laubach wurde im Jahr 1729 auf dem ehemaligen Terrain der Laubacher Burg in der Ortsmitte gebaut. Bis dahin hatte der Geistliche Gottes Wort in einer Scheune gepredigt. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Kirche baufällig, es begann eine langjährige Planungsphase. Die Laubacher Kirche im Wesentlichen nach dem Plan der Kirche von Mengerschied zu bauen. Das spätklassizistische Gebäude aus Schieferbruchsteinen wurde 1858 eingeweiht und mit einer Stumm-Orgel ausgestattet, die Kirche wurde 1969 - 1971 umfassend renoviert
(Quelle: Programmheft Kirchen sind Heimat 2023)
Die Geschichte der katholischen Kirche St. Sebastianus in Schnorbach reicht bis ins Mittelalter zurück. Das heutige Kirchengebäude entstand im Wesentlichen im frühen 18. Jahrhundert und ist eng mit der wechselvollen Religionsgeschichte der Region verbunden.
- Um 1200 - erste urkundliche Erwähnung. Der damalige Ortsname lautete "Snarbach". Das kirchliche Leben in Schnorbach ist somit seit mindestens acht Jahrhunderten schriftlich belegt.
- 1709 - Bau des Langhauses: An einen vermutlich älteren Chor wurde das neue Kirchenschiff angebaut. Dieses Jahr gilt als das Baujahr der heutigen Kirche.
- 1827 bis 1967 - Veränderungen am Gebäude: 1827 wurde die Kirche renoviert und eine Sakristei angebaut. Diese wurde 1962 vergrößert. 1967 entstand der hölzerne Vorbau an der Westseite, der heute den Eingang bildet.
(Quelle: Pfarrei Simmern-Rheinböllen St. Lydia)
Die Evangelische Kirche Rheinböllen blickt ebenfalls auf eine Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht.
1332 - Die erste urkundliche Erwähnung. Der gedrungene Kirchturm besitzt zumindest in seinen Grundmauern mittelalterliche Substanz. Rund um das Gotteshaus befand sich von etwa 1575 bis 1845 der Friedhof. In den folgenden Jahrhunderten erlebte die Kirche eine bewegte Geschichte mit zahlreichen aufwendigen An- und Umbauten. Die schwärzeste Stunde der jüngeren Geschichte traf die Kirche am 16. März 1945, als sie durch heftigen Artilleriebeschuss in Brand gesetzt wurde und bis auf die Grundmauern niederbrannte. Mit einfachen Mitteln und großem Engagement der Gemeindemitglieder wurde die Kirche wieder aufgebaut. Am 13. November 1949 konnte der erste Gottesdienst nach dem Wiederaufbau gefeiert werden. Spätere Renovierungen verbesserten den Innenraum; 2002 wurde eine neue Orgel eingeweiht (Quelle: Rheinböllen-Dichtelbach.ekir.de)
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
17:58 - 18:29
naheTV Infotext
Aktuelles aus der Region, Programm, Wetter und mehr in unserem Infotext.
Produzent:
18:30 - 18:51
Wenn auch im Hunsück der Sommer zu Ende geht Krumbeer-Ernte für Kids und deren Eltern
Auch Im Spätsommer gibt es auf den Wiesen und Feldern viel zu tun.
Auf den Wiesen wird das zweite Mal gemäht und das sog. Grummet geerntet. Auf den inzwischen goldbraunen Feldern rücken Mähdrescher zur Getreideernte an.
Die neue Mähdreschergeneration mit ihrer imposanten Größe und imponierenden Schnittbreite ziehen ihre Bahnen über die Felder und verschwinden dabei je nach Getreideart zeitweilig im aufgewirbelten Staub, was besonders gut im Gegenlicht aussieht.
Das geerntete Stroh wird beim Mähen vorerst auf die Äcker geblasen, wo es dann später ebenfalls maschinell zusammengerecht und zu Strohballen gepresst wird.
Nach dem Abernten der Kornfelder steht das Einbringen der Feldfrüchte an. Der Nierekumer Heckeschlupper TV war bei der Krumbeer-Ernte für Kids und deren Eltern in Reich dabei und beobachtete die Jungen und Mädchen, wie sie - so ein bisschen wie früher - die Kartoffeln von Hand einsammelten.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
18:52 - 18:55
Der Rhythmus der Felder
Manche Naturschauspiele sind nur deshalb unspektakulär, weil man sie aus der normalen Sicht eines Menschen gar nicht wahrnimmt. Ändert man jedoch die Perspektive - z. B. durch den Einsatz einer Drohne - so ändern sich für die Augen die Dinge selbst. Sogar der Wind wird sichtbar, indem er die Ähren in einem Kornfeld hin und her tanzen lässt und dabei bezaubernde Muster in den Acker zeichnet, die sich im Rhythmus der Musik zu bewegen scheinen.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
18:56 - 19:15
Kürbis, Krumbeere und Finsel Herbstmarkt in Simmern
Rund um den Schinderhannesturm in der Simmerner Innenstadt öffnete am dritten Septembersonntag der Herbstmarkt seine Pforten unter dem Motto "Maje, gucke, kaafe". Angeboten werden regionale Produkte wie Äpfel, Kartoffeln oder herbstliche Dekos, Honig und Marmelade, Naturfasern, Öle oder Seifen. Auch wenn nicht alles reibungslos funktionierte und die eine oder andere betagte Gerätschaft den Geist aufgab, so waren doch viele fleißige Hände im Einsatz, um Pellkartoffeln aus dem "Krumbeeerdämper" zu handgeschnittenen Bratkartoffeln zu veredeln und zusammen mit (Blutwurst-) Finsel als typische Hunsrücker Hausmannskost zu servieren. Eigentlich ein leckeres "Arme-Leute-Essen", das heute nur noch selten hergestellt wird und als Delikatesse gilt, die allerdings aufgrund der Zutaten nicht jedem schmeckt. Aber man konnte ja ausweichen auf Reibekuchen oder Bratwurst, Käse oder Wurst vom Direktvermarkter, Wein oder Federweißer - es musste niemand hungern oder dürsten. Bei milden Temperaturen bei Kaffee und Kuchen und/oder einem guten Glas Wein konnte man draußen im Freien einen gemütlichen Nachmittag in angenehmem Ambiente verbringen und - untermalt mit flotten Weisen der Simmerner Stadtkapelle SIMfonica - den Siemerscher Herbstmarkt genießen. Der Besucher/die Besucherin mit dem wohl längsten "Anfahrweg" war sicherlich ein sog. Taubenschwänzchen - ein Schmetterling, dessen Flugmanöver aber eher an einen Kolibri erinnern. Seine Heimat ist eigentlich der Mittelmeerraum, aber im Zuge der Klimaerwärmung ist das Taubenschwänzchen immer öfters auch in unseren nördlicheren Gefilden zu beobachten.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
19:16 - 19:25
Der Hunsrück - unsere Heimat
Begleiten Sie uns auf einem kurzen Spaziergang durch Feld und Flur, der Natur und zu einigen Sehenswürdigkeiten in unserer Heimat des Nierekumer Heckeschlupper TV - dem Hunsrück.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
19:26 - 19:28
Wenn der Himmel leuchtet spektakuläre Sonnenuntergänge
Jeder kennt ihn, alle haben ihn schon einmal gesehen, er ist so alltäglich wie faszinierend, der
Sonnenuntergang. Das Naturschauspiel bewegt und berührt, ist oft unglaublich schön, manchmal auch
kitschig-bunt. Und dennoch bzw. gerade deshalb befeuert er den Wunsch, immer wieder fotografiert und
damit festgehalten zu werden.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein schönes Naturereignis das Wohlbefinden fördert und die
Lebenszufriedenheit erhöhen kann, vielleicht ist das der Grund, warum Sonnenuntergänge faszinieren.
Er ist, wenn Sie wollen, geradezu eine Metapher für die Endlichkeit des Daseins, wenn die Sonne
langsam hinter dem Horizont versinkt und die letzten Sonnenstrahlen erlöschen und somit den Übergang
von einem Tag zu einer Nacht anzeigen. Die Sonne kann stundenlang tagsüber unser Leben bestimmen,
der Sonnenuntergang zeigt in wenigen Minuten, wie schnell sich die Welt verändert und wie wenig daran
zu ändern ist.
Je nach Wetterlage kann das Versinken der Sonne mit einem beeindruckenden Farbenspiel verbunden
sein, das manchmal nicht nur im Abendrot erstrahlt, sondern auch gelbe, violette oder gar grüne Farbtöne
hervorbringt.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
19:29 - 21:29
naheTV Infotext
Aktuelles aus der Region, Programm, Wetter und mehr in unserem Infotext.
Produzent:
21:30 - 21:58
Roeser zu Gast in Simmern eine Partnerstadt aus Luxemburg stellt sich vor.
Der letzte Sonntag der diesjährigen Heimat Europa Filmfestspiele in Simmern war der luxemburgischen Partnerstadt Roeser gewidmet. Nach der Aufführung des Spielfilms "Terre Rouge - Topographie du Poète" zeigt der lokale Videoverein aus Roeser zwei ihrer Kurzfilme, die in den letzten Jahren entstanden sind und Themen aus Roeser und Umgebung behandeln. Die Videoamateure aus Luxemburg halten so ihre Heimat im Bild lebendig - ähnlich wie der Nierekumer Heckeschlupper TV das hier im Hunsrück versucht. Im Anschluss an die Filmvorführungen erfreute der Gesangverein Chorale Ste Cécile Roeser-Crauthem mit ihrem beschwingten Repertoire unter der Leitung von Madame Sylvie Serra-Jacobs die zahlreichen Gäste im vollbesetzten Raum 9 des Pro-Winzkinos Simmern.
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
21:59 - 23:06
Die Sponheimer Stationentheater rund um die Kastellauner Burg
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts ist der Hunsrück ein politisches Pulverfass. Die Grafen von Sponheim kontrollieren große Teile des Landes zwischen Mosel und Nahe, ihre Burgen sind Machtdemonstrationen und Schutzräume gleichermaßen. Doch der Trierer Kurfürst Balduin von Luxemburg treibt seine Expansionen voran. Dabei geraten nicht nur sponheimische Besitzungen ins Visier, auch die Burg Waldeck und die Burg Eltz werden bedroht. Wer diese Schlüsselpositionen hält, bestimmt die Spielregeln der Region.
In dieser von Gewalt und Machtkalkül geprägten Welt übernimmt nach dem frühen Tod ihres Mannes im Jahr 1324 die junge Loretta von Sponheim die Regentschaft für ihren noch minderjährigen Sohn. 1331 endet Lorettas Regentschaft. Nach einer Sühnefahrt zum Papst in Avignon und der Aufhebung des Kirchenbanns übergibt sie die Macht an ihren nun mündigen Sohn Johann III und zieht sich auf ihren Witwensitz, der Frauenburg bei Birkenfeld zurück.
Und genau hier setzt das Theaterstück von Hotte Schneider an. Auf Einladung Elisabeths von Valkenburg, der Gattin des Kastellauner Grafen Simon II von Sponheim, wird Lorettas Besuch an diesem Tag in Kastellaun erwartet.
Die SPONHEIMER spielen an einem einzigen Tag des Jahres 1331, verteilt auf mehrere Stationen in der Altstadt und natürlich auf der Burg selbst. Zuschauer und teilweise die Schauspieler bewegen sich durch historische Räume, werden Teil der Handlung und spüren, wie nah Bedrohung, Diplomatie und Hoffnung beieinanderliegen - ein sehenswertes Spektakel, das im Jahr 2027 wiederholt werden wird (Quelle: Programmheft)
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
23:07 - 23:27
Kirchen im Hunsrück Kisselbach Laubach Schnorbach Rheinböllen
Die Vorgeschichte der katholischen Kirche St. Apollonia in Kisselbach reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Damals besaß Kisselbach bereits eine eigene Kapelle. Doch im Laufe der Zeit wurde das Gebäude immer baufälliger. Feuchtigkeit drang ein, der Fußboden blieb nass, und auch das Fundament bereitete Sorgen. Eine neue Kirche wurde dringend benötigt. Ihren Namen trägt die Kirche nach der heiligen Apollonia. Sie gilt als Schutzpatronin bei Zahnschmerzen und wird in der christlichen Kunst häufig mit einer Zange dargestellt. Auch die Innenausstattung erzählt Geschichte. Teile der Altäre stammen noch aus der älteren Kirche. In den Jahren 1963 und 1964 wurde das Gotteshaus grundlegend renoviert. Dabei veränderte sich auch sein Erscheinungsbild. Die Säulen und die frühere Decke wurden entfernt. Aus der ursprünglich dreischiffigen Basilika entstand der heutige einschiffige Kirchenraum.
Die evangelische Kirche Laubach wurde im Jahr 1729 auf dem ehemaligen Terrain der Laubacher Burg in der Ortsmitte gebaut. Bis dahin hatte der Geistliche Gottes Wort in einer Scheune gepredigt. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Kirche baufällig, es begann eine langjährige Planungsphase. Die Laubacher Kirche im Wesentlichen nach dem Plan der Kirche von Mengerschied zu bauen. Das spätklassizistische Gebäude aus Schieferbruchsteinen wurde 1858 eingeweiht und mit einer Stumm-Orgel ausgestattet, die Kirche wurde 1969 - 1971 umfassend renoviert
(Quelle: Programmheft Kirchen sind Heimat 2023)
Die Geschichte der katholischen Kirche St. Sebastianus in Schnorbach reicht bis ins Mittelalter zurück. Das heutige Kirchengebäude entstand im Wesentlichen im frühen 18. Jahrhundert und ist eng mit der wechselvollen Religionsgeschichte der Region verbunden.
- Um 1200 - erste urkundliche Erwähnung. Der damalige Ortsname lautete "Snarbach". Das kirchliche Leben in Schnorbach ist somit seit mindestens acht Jahrhunderten schriftlich belegt.
- 1709 - Bau des Langhauses: An einen vermutlich älteren Chor wurde das neue Kirchenschiff angebaut. Dieses Jahr gilt als das Baujahr der heutigen Kirche.
- 1827 bis 1967 - Veränderungen am Gebäude: 1827 wurde die Kirche renoviert und eine Sakristei angebaut. Diese wurde 1962 vergrößert. 1967 entstand der hölzerne Vorbau an der Westseite, der heute den Eingang bildet.
(Quelle: Pfarrei Simmern-Rheinböllen St. Lydia)
Die Evangelische Kirche Rheinböllen blickt ebenfalls auf eine Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht.
1332 - Die erste urkundliche Erwähnung. Der gedrungene Kirchturm besitzt zumindest in seinen Grundmauern mittelalterliche Substanz. Rund um das Gotteshaus befand sich von etwa 1575 bis 1845 der Friedhof. In den folgenden Jahrhunderten erlebte die Kirche eine bewegte Geschichte mit zahlreichen aufwendigen An- und Umbauten. Die schwärzeste Stunde der jüngeren Geschichte traf die Kirche am 16. März 1945, als sie durch heftigen Artilleriebeschuss in Brand gesetzt wurde und bis auf die Grundmauern niederbrannte. Mit einfachen Mitteln und großem Engagement der Gemeindemitglieder wurde die Kirche wieder aufgebaut. Am 13. November 1949 konnte der erste Gottesdienst nach dem Wiederaufbau gefeiert werden. Spätere Renovierungen verbesserten den Innenraum; 2002 wurde eine neue Orgel eingeweiht (Quelle: Rheinböllen-Dichtelbach.ekir.de)
Produzent: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
Sendeverantwortlich: Wilfried Gewehr, 55469 Niederkumbd
23:28 - 00:00
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Aktuelles aus der Region, Programm, Wetter und mehr in unserem Infotext.
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